GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sun, 20 Oct 2019 20:57:28 +0200 Sun, 20 Oct 2019 20:57:28 +0200 TYPO3 EXT:news news-250 Sat, 26 Oct 2019 19:32:00 +0200 24. Bildungstag: Tag der Nachhaltigkeit https://www.gew-gg-mtk.de/home/details/250-24-bildungstag-tag-der-nachhaltigkeit/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f9e2a738a3d17b1c7bce03497b1ba1d8 Samstag, 26. Oktober 2019 | 9:00 Uhr | Immanuel-Kant-Schule | Rüsselsheim Einführender Vortrag

von Karl W. Hoffmann 1. Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schulgeographen

Fridays-for-Future-Workshop von SchülerInnen und
14 Arbeitsgruppen mit vielfältigen Anregungen für den schulischen Alltag

 

Eine Anmeldung ist erforderlich: Bitte senden Sie diese ausschließlich per Mail an den GEW Kreisverband Groß-Gerau: bildungstag@gew-gg-mtk.de
Bitte geben Sie die gewünschte Arbeitsgruppe und eine Zweitwahl an. Sie erhalten eine Bestätigung. Außerdem werden wir Sie benachrichtigen,  wenn die gewünschte Arbeitsgruppe nicht zustande kommt oder bereits ausgebucht ist. Einen Programmflyer als pdf finden Sie hier: Programmflyer 

Tag der Nachhaltigkeit

Der jährliche Bildungstag der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus ist ein fester Treffpunkt für Pädagoginnenund Pädagogen in Schulen, Kitas und anderen Bildungseinrichtungen, Eltern, Schülerinnen und Schüler und die bildungspolitisch interessierte Öffentlichkeit. Er dient der Fortbildung, dem Austausch und der Vernetzung.
Rekordsommer, Wetterextreme, Dieselskandal und der zweifelhafte Titel der Deutschen als Verpackungsmüllmeister Europas stimmen viele  Menschen nachdenklich. Die Folgen dieser Entwicklungen sind weltweit zu spüren, auch in unserer Region. Noch immer gibt es populistische Stimmen, die den menschengemachten Charakter des Klimawandels bestreiten. Als „Tag der Nachhaltigkeit“ widmet sich der 24. Bildungstag der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Das insgesamt wenig nachhaltige Verhalten der Konsumgesellschaft wirft Fragen nach globaler Gerechtigkeit auf, nach fairem Umgang mit  wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern, nach der Generationengerechtigkeit, die den jungen Menschen eine lebenswerte Umwelt hinterlässt. Die Fridays-for-Future-Bewegung legt eindrucksvoll den Finger in diese Wunde. Deshalb ist es nur konsequent, dass neben 14 anderen  Arbeitsgruppen Schülerinnen und Schüler am Tag der Nachhaltigkeit auch einen Workshop zu ihren Anliegen und Aktionen anbieten.
Als Veranstaltungsort ist die IKS Rüsselsheim mit ihrem Bienenvolk und dem Schulteich als zertifizierte Umweltschule besonders geeignet. Die  Verköstigung wird vom Team der Berufsfachschule der Werner-Heisenberg-Schule Rüsselsheim mit ihren Auszubildenden nachhaltig organisiert

Unser Referent

Als Referenten konnten wir Karl W. Hoffmann gewinnen. Er ist erster Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schulgeographen, Autor zahlreicher Fachpublikationen, Lehrbeauftragter am Geographischen Institut der Universität Mainz (derzeit ruhend) und Leiter des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Speyer.
Seine Publikationen zur Geographiedidaktik befassen sich unter anderem mit den Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Megacitys,  Entwicklungsländer, Reflexionen zu europäischen Afrikabildern, Armutsbekämpfung durch Vergabe von Mikrokrediten oder Wasserkonflikte  zwischen Tourismus und Landwirtschaft (1). In einer Stellungnahme seines Verbandes vom 3. April 2019 erklärte Karl Hoffmann zur aktuellen  Klimadebatte, „dass sich einzelne Medienberichterstatter und vor allem die Politik offenkundig nicht die Mühe machen, zum Thema Klimawandel  gründlich zu recherchieren, welche wissenschaftlichen und bildungsorientierten Institutionen sich dem Thema Klimawandel seit Jahrzehnten  zuwenden und mit welcher Intensität sie dies tun. (…) Die deutschsprachige Geographie hat in diesem Zusammenhang unzählige Beiträge in  Forschung und Bildung geliefert, die eine sachorientierte, somit differenzierte Betrachtung des Klimawandels ermöglichen (…). Der Ruf, mehr  Klimawandel/Klimaschutz in den Unterricht zu bringen, lenkt von der Untätigkeit der Politik ab. Wie soll man Schülerinnen und Schüler zum Handeln  motivieren, wenn sie gleichzeitig sehen, dass der politische Wille fehlt, die Klimaziele zu erreichen?“ www.erdkunde.com

(1)  www.blogs.unimainz.de/fb09fachdidaktik/publikationenund-vortrage-von-karl-w-hoffmann-stud-dir/

Geplante Arbeitsgruppen des 24. Bildungstages

AG 1 Das erweiterte Viereck der Nachhaltigkeit – ein Denk- und Arbeitswerkzeug für Schülerinnen und Schüler
Die AG zeigt, dass Nachhaltigkeit als Basiskonzept, als „Grammatik“ des Schulfaches Geographie verstanden werden kann. Basiskonzepte sind  grundlegende und für Lernende nachvollziehbare Erklärungsansätze und Leitideen des fachlichen Denkens, die sich in unterschiedlichen  geographischen Sachverhalten immer wiederfinden lassen. Das Denken in Fachkonzepten wird demzufolge bewusster in das unterrichtliche  Handeln eingebunden. Sind Basiskonzepte etwas Neues? Die Antwort ist eigentlich: Nein, doch bisher wurde den Schülerinnen und Schülern dieses Fachverständnis kaum transparent gemacht. Entlang von Unterrichtsbeispielen soll im Sinn einer vertikalen Anbahnung der Aufbau von tragfähigen Wissensnetzen (im Gegensatz zu „Haben wir nie gemacht“) aufgezeigt und diskutiert werden.
Leitung: Karl W. Hoffmann, 1. Vorsitzender des Verbandes der
Deutschen Schulgeographen


AG 2 Schülerproteste gegen die Klimapolitik
Immer mehr Schülerinnen und Schüler gehen weltweit für mehr Klimaschutz auf die Straße. Ihrer Meinung nach tut die Politik zu wenig. Doch wie hat sich die Bewegung „Fridays for Future“ gegründet und wie ist sie organisiert? Die AG soll Einblicke in die Arbeit der Beteiligten geben,   Hintergründe darstellen und zeigen, wie man selbst eine Fridays-for-Future-Veranstaltung durchführt.
Leitung: Niklas Fitzek, Schulsprecher der  Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim, und Merve Baran,Organisatorin der Fridays-for-Future- Bewegung Rüsselsheim


AG 3 Mehr drin als man denkt – Chemische Trennverfahren mit Lebensmitteln
Die Einheit ist geeignet für den Chemie-Anfangsunterricht oder den Naturwissenschaftsunterricht. Schülerinnen und Schüler werden durch die  chemischen Trennverfahren begleitet und entdecken mit spannenden Experimenten die Inhaltsstoffe in Lebensmitteln. Die Teilnehmerinnen und  Teilnehmer des Workshops haben die Gelegenheit, die Experimente zu erproben und praktische Tipps zum Handling zu erfahren. Martin Einsiedel  ist Autor in der Reihe „Natur und Technik“ des Cornelsen-Verlages.
Leitung: Martin Einsiedel, Alexander-von-Humboldt-Schule Rüsselsheim


AG 4 Naturküche im Herbst – Springkraut und Eicheln
Bei einer Exkursion lernen wir herbstliche Wildkräuter, die Grundlagen der Verarbeitung von Eicheln und pflanzliche Neubürger wie Indisches  Springkraut und Mahonie kennen und verarbeiten sie zu leckeren Gerichten.
Leitung: Peter Becker, Wildkräuter-Werkstatt, Wiesbaden


AG 5 Nachhaltige Projekte an Schulen
Wie lassen sich Umweltthemen im Unterricht oder in Projekten umsetzen? Schulen, die sich in verschiedenen nachhaltigen Projekten engagieren,  können das hessische Zertifikat „Umweltschule“ erlangen und sich im Sinne der BNE weiterentwickeln. Neben der Gestaltung des Schulgeländes  sind auch Klimaschutz und Ernährung mögliche Themen.
Leitung: Volker Kalbhenn, Heinrich-von-Kleist-Schule Eschborn


AG 6 Vom Wissen zum Tun
Fridays for Future, Rezo, Europawahl...: Junge Menschen in unserem Land fordern, dass endlich gehandelt werden muss, damit das Klima nicht  kippt, aber KEINER macht etwas. Wer muss denn jetzt handeln? Die Politik? Die Unternehmen? Die Gesellschaft? Jeder? Warum klappt das nicht? In diesem Workshop wollen wir die Lücke zwischen Wissen und Handeln erkunden und uns überlegen, was passieren muss, damit die Lücke  geschlossen werden kann. Wie kann man den Mut haben, sich selbst und Menschen in direkter Umgebung dazu zu bringen, etwas zu verändern.  Wie können Projekte angestoßen und wie kann zum Handeln animiert werden? Projekte von Schülerinnen und Schülern werden kurz vorgestellt  und es soll diskutiert werden, welche Rolle Schule dabei spielt.
Leitung: Gabriele Apel, Berufliches Gymnasium der Beruflichen Schulen Groß-Gerau, Schwerpunkt Umwelttechnik/Umweltökonomie


AG 7 Zero Waste: Lernwerkstatt „Plastikfrei“
Plastik ist in aller Munde – nicht nur im übertragenen Sinn … In Form einer Lernwerkstatt werden verschiedene Aspekte unseres Plastikkonsums  aufgegriffen, Alternativen vorgestellt und in die Praxis umgesetzt. Gemeinsam entwickeln wir Ideen, wie das allgegenwärtige Plastik und ein  nachhaltiger Umgang damit in Unterricht und Schulalltag thematisiert werden kann.
Leitung: Kaya Klein, Umweltlernen in Frankfurt e.V.


AG 8 Die ReMida: Vom Verbrauchen zum Gebrauchen
Die ReMida Frankfurt ist eine kreative Recyclingwerkstatt nach dem Konzept der Reggio-Pädagogik. Hier werden Materialien, die in Industrie,  Handwerk und Haushalten „abfallen“, gesammelt und ansprechend präsentiert. Vermeintlich wertlose Dinge laden so als nicht strukturiertes und  bedeutungsoffenes Material kleine und große Menschen zum Staunen und Entdecken, zum Ausprobieren und Gestalten ein. Zudem wird das  Prinzip „Vom Verbrauchen zum Gebrauchen“ praktisch erfahrbar gemacht. Das Konzept der ReMida kann man schlecht erklären - man muss es  selbst ausprobieren! Im Workshop wollen wir Dinge und Materialien aus der ReMida kennen lernen, gemeinsam damit kreativ werden und eigene  praktische Erfahrungen machen.
Leitung: Kirsten Allendorf und Katja Bühring Uhle, Umweltpädagoginnen und Referentinnen für BNE, Verein KreaRe, ReMida Frankfurt

AG 9 Fair-Trade-Mode und -Produkte im Modellunternehmen
Unter dem Namen „StoffweXel“ haben Schülerinnen und Schüler mehrerer Berufsfachschulklassen jahrelang weitgehend eigenverantwortlich einen  realen Laden geführt. Stand zunächst noch fair produzierte Mode im Vordergrund des Sortiments, so wurde dieses im Laufe der Zeit um weitere  nachhaltige Produkte (Schokolade, Kaffee, Tee, Cola…) erweitert. Für diese Arbeit wurde der Schule in Gelnhausen dreimal der UNESCO-Preis für  nachhaltige Bildung verliehen. In dem Workshop will der Initiator Robert Elbe auf die Entstehungsbedingungen des Schülerunternehmens und die  dahintersteckenden pädagogischen Ideen eingehen. Vertiefende Fragen, aber auch eigene Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zur Sprache kommen.
Leitung: Robert Elbe, StD a. D., Offenbach


AG 10 Personalratsarbeit: Wäre das auch was für mich?
Im Mai 2020 werden in allen Schulen neue Personalräte gewählt: Zeit, sich schon jetzt Gedanken zu machen, wer die Arbeit der Kolleginnen und  Kollegen fortsetzen wird, die nicht mehr kandidieren wollen oder können. Die AG vermittelt Informationen über die Aufgaben des Schulpersonalrats  und erklärt, warum Personalratsarbeit auch Spaß machen kann. Auch Kolleginnen und Kollegen, die bereits einem Personalrat angehören, sind  herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen weiterzugeben und Fragen aus der aktuellen Arbeit einzubringen.
Leitung: Harald Freiling, Kreisvorsitzender und Rechtsberater des GEW-Kreisverbands Groß-Gerau


AG 11 Die Kommunikation mit mobilen digitalen Geräten in der Grundschule
Grundschulkinder verbringen heute bereits einen großen Teil ihrer Freizeit selbstständig mit Smartphone, Tablet und Spielkonsolen. Die Mehrzahl  bisheriger pädagogischer Angebote ist auf Jugendliche zugeschnitten und passt nur bedingt auf die Bedürfnisse von Kindern. Der  Medienwissenschaftler Jörg Astheimer arbeitet mit Grundschulen in unserer Region und gibt Empfehlungen zur Vermittlung eines sicheren und  sorgsamen Umgangs mit digitalen Medien im Unterricht und für die Elternarbeit (Infos unter: www.sixdegrees-media.de).
Leitung: Dr. Jörg Astheimer, Medienwissenschaftler, Dipl.-Soziologe


AG 12 Rhythmus mit Eimer, Flasche und Co
Gemeinsames Tun steht im Vordergrund, für die Schüler und Schülerinnen im Unterricht, aber auch für den Workshop beim Bildungstag.  Verschiedene „Rhythmusinstrumente“ kommen zum Einsatz. Es werden Möglichkeiten der Hinführung aufgezeigt, Übungsformen erklärt und  kleinere Stücke erarbeitet. Alle Aktivitäten sind in der Grundschule inhaltlich erprobt.
Leitung: Tine Böhnke, Musiklehrerin, Waldenser Schule Mörfelden-Walldorf

AG 13 Meditieren
Bis auf die (kurzen) Gesprächsrunden werden wir diesen Workshop im Schweigen verbringen. Die Meditation, wie wir sie üben werden, ist  methodisch mit der Vipassana-Meditation verwandt. Sie hilft uns in einer achtsamen, gelassenen und liebevollen Haltung bei uns selbst, mit all dem,  was gerade da ist, anzukommen und zu verweilen. Die Stille, in der wir überwiegend während dieses Workshops verweilen, trägt dazu bei,  die erreichte Sammlung zu halten und zu vertiefen. Der Workshop beinhaltet Sitzmeditation (mit Anleitung), Gehmeditation, gemeinsames,  achtsames Mittagessen im Schweigen (falls möglich), Information über Meditation und Austausch auch über die Möglichkeiten, diese mit dem  (Schul-)Alltag zu verbinden. Bitte bequeme Kleidung mitbringen!
Leitung: Nils Dräger, Graf-Stauffenberg-Gymnasium Flörsheim


AG 14 Zu hoch, zu tief, zu leise?
Viele Faktoren führen dazu, dass wir im Alltag nicht die Durchsetzungskraft haben, die wir möchten. Das fehlende Bewusstsein für die eigene  Stimme, die dadurch auftretenden Blockaden in Stresssituationen (zitternde Stimme, mangelnde Verständlichkeit) und der damit verbundene Verlust  der Glaubwürdigkeit führen oft dazu, dass der erwartete Erfolg im Beruf oder im privaten Bereich ausbleibt. „Lassen Sie sich stimmen“ und  erfahren Sie, welche neuen Möglichkeiten ein Sprechtraining eröffnet! Julia Breckheimer entwickelte nach ihrem Studium im Bereich Schauspiel und  Gesang an der Universität der Künste Berlin ein Konzept, das die Stimme, den Ausdruck und die Präsenz zu einer Einheit werden und sich individuell und ganzkörperbezogen erfahren lässt.
Leitung: Julia Breckheimer, Trainerin für Firmen und Schulen im Rhein-Main-Gebiet, aktiv als Sprecherin, Schauspielerin und Stimmtherapeutin


AG 15 Drucken
In diesem Workshop experimentieren wir mit verschiedenen Drucktechniken und lassen unserer Kreativität freien Lauf. Von Tapedruck über  Monotypien und Materialdrucken bis zu Radierungen auf Rhenolan oder Tetrapack, alles kann ausprobiert und auch kombiniert werden. Wir  arbeiten mit wasserlöslichen Farben. Neugierige Anfänger sowie schon Druckerfahrene, alle sind willkommen!
Leitung: Veronika Weingärtner, Künstlerin, Mainz

Tagungsablauf

ab 9 Uhr      Beginn mit einem gemeinsamen Frühstück
10 Uhr         Begrüßung und Vortrag Karl W. Hoffmann: Das Konzept der Nachhaltigkeit als Grundlage und Reflexionsrahmen schulischen Lernens
11.30 bis 15 Uhr     Workshops mit integrierter Mittagspause
15 Uhr bis 16 Uhr   Erfahrungsaustausch und Gespräche bei Kaffee und Kuchen


Eine Anmeldung ist erforderlich:
Bitte senden Sie diese ausschließlich per Mail an den GEWKreisverband Groß-Gerau:
bildungstag@gew-gg-mtk.de
Bitte geben Sie die gewünschte Arbeitsgruppe und eine Zweitwahl an. Sie erhalten eine Bestätigung. Außerdem werden wir Sie benachrichtigen,  wenn die gewünschte Arbeitsgruppe nicht zustande kommt oder bereits ausgebucht ist.


Kinderbetreuung
Ab 9.30 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten. Wenn Sie diese wünschen, geben Sie dies bitte mit dem Alter des Kindes bei Ihrer Anmeldung  an.


Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro bzw. 5 Euro für GEWMitglieder. Kaffee sowie Frühstück und Mittagessen sind eingeschlossen. Schülerinnen,  Schüler und Studierende sind frei.


Akkreditierung
Der Bildungstag ist durch das Hessische Kultusministerium unter der Angebotsnummer LA 01996640 als Fortbildungsveranstaltung für hessische  Lehrkräfte akkreditiert (1 Fortbildungstag).


Anfahrt
Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim
Eingang: Evreuxring 25.


Öffentliche Verkehrsmittel:
von Frankfurt S8 und S9, von Wiesbaden S9 oder von Mainz S8 zunächst bis Rüsselsheim Bahnhof, dann mit den Buslinien 41,42 und 52 bis zur  Haltestelle Kant-Gymnasium

Anfahrt mit dem Pkw:
Über die A60 (Abfahrt Rüsselsheim-Königstädten), über Adam- Opel-Straße Richtung Innenstadt, Großsporthalle oder von MZ/WI über die B43, dann Kurt-Schumacher-Ring bis Evreuxring;
Parkmöglichkeiten: vor der Großsporthalle und in der Maxvon- Laue-Straße (nördliche Parallelstraße)

 

Das vollständige Programm finden Sie in den Programmflyern, die unmittelbar nach den Sommerferien in allen Schulen ausliegen.

Einen Programmflyer als pdf finden Sie hier: Programmflyer 

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Aktuell
news-253 Fri, 25 Oct 2019 15:52:00 +0200 Personalratsarbeit – Wär das auch was für mich? https://www.gew-gg-mtk.de/home/details/253-personalratsarbeit-waer-das-auch-was-fuer-mich/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=23d98d832527900a86921619c103c20f Samstag, 26. Oktober 2019 | Bildungstag der GEW in Rüsselsheim Personalratsarbeit – Wär das auch was für mich?

 

Was erwartet mich in der Arbeit als Mitglied eines Schulpersonalrats? Was können erfahrene Personalratsmitglieder über ihre Arbeit berichten?

Im Mai 2020 werden an allen Schulen die Personalräte neu gewählt. In vielen Schulen wird es Kolleginnen und Kollegen geben, die diese Arbeit viele Jahre lang ausgeübt haben und jetzt nicht mehr kandieren wollen oder können. Deshalb ist es jetzt Zeit, sich Gedanken zu machen, wer neu in die Personalratsarbeit einsteigen kann.

Die GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus bieten deshalb zwei offene Gesprächsrunden für

alle Kolleginnen und Kollegen an, die bisher noch keinem Personalrat angehören und sich überlegen, ob sie im Mai 2020 kandidieren wollen. An den Gesprächsrunden werden auch erfahrene Mitglieder von Personalräten teilnehmen, die über „Freud und Leid“ berichten können, über Schwierigkeiten und Erfolgserlebnisse und warum Personalratsarbeit auch viel Spaß machen kann und vertiefte Einblicke in die Hintergründe des Schulalltag ermöglicht.

Samstag, 26. Oktober 2019: Bildungstag der GEW in Rüsselsheim

Diese Gesprächsrunde findet als Workshop im Rahmen des Bildungstags am 26. Oktober statt. Die Arbeitsgruppe wird von Harald Freiling geleitet. Er ist Vorsitzender und Rechtsberater der GEW im Kreis Groß-Gerau.

Anmeldung für die AG 10: bildungstag@gew-gg-mtk.de

Weitere Infos zum Bildungstag unter: www.gew-gg-mtk.de

 

 

Mittwoch, 30. Oktober 2019: Personalräteschulung in Hofheim

Am Mittwoch, dem 30. Oktober 2019, findet von 9.30 bis 16 Uhr die Personalräteschulung des GEW-Kreisverbands Main-Taunus statt. Das Programm ist allen Schulpersonalräten zugegangen und ist auf der Internetseite www.gew-gg-mtk.de zu finden. Der Workshop  „Personalratsarbeit: Wär das auch was für mich?“ findet von 14 bis 16 Uhr statt. An der Personalratsarbeit interessierte Kolleginnen und Kollegen können entweder nur an diesem Workshop oder auch an der gesamten Veranstaltung teilnehmen.

Informationen und Anmeldung: www.gew-gg-mtk.de;

gewschmidbauer@t-online.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob die Teilnahme an der gesamten Veranstaltung oder nur für den Workshop gewünscht ist.

 

 

Mit kollegialen Grüßen

im Auftrag
gez. Harald Freiling
GEW-Kreisverband Groß-Gerau, GEW-Kreisvorsitzender
freiling.hlz@t-online.de


Info als pdf:

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Aktuell
news-251 Thu, 24 Oct 2019 14:22:00 +0200 Schulung für Personalräte: Aktuelle Fragen der Arbeit mit dem HPVG https://www.gew-gg-mtk.de/home/details/251-schulung-fuer-personalraete-aktuelle-fragen-der-arbeit-mit-dem-hpvg/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=74905b2f5adf699c27f92c38353a8e62 Mittwoch, 30. Oktober 2019 | 9:30 bis 16:30 Uhr | Kreishaus Hofheim Als Tagesordnungspunkte schlagen wir vor:

1. Stellensituation im Schuljahr 2019/2020
2. Stellenzuweisung und Deputate
3. Vorbereitung der Personalratswahlen im Mai 2020: Aufgaben der Schulpersonalräte
4. Mitbestimmung bei der Ablehnung von Teilzeitanträgen
5. Betreuungsangebote an den Grundschulen im Main-Taunus-Kreis
6. Digitale Ausstattung von Schulen
7. Arbeitsbedingungen im inklusiven Unterricht
8. Anfragen und Anregungen der Personalräte


Die Veranstaltung wird vom GEW-Kreisverband Main-Taunus als Schulungsveranstaltung für Personalräte gemäß § 40 Absatz 2 HPVG durchgeführt. Personalräten ist Dienstbefreiung zu erteilen. Reisekosten wer-den nach § 93 Abs.4 HPVG auf Antrag durch das Staatliche Schulamt erstattet. Dazu ist ein Beschluss des Personalrats gemäß § 42 HPVG über die Teilnahme erforderlich, der vor der Reise der Schulleitung anzuzeigen ist. Die Veranstaltung ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie für Mitglieder von Mitbestimmungs-gremien akkreditiert (Akkreditierungsnummer 0179066603, ein Fortbildungstag).


Bitte gebt die Einladung auch an die anderen Personalräte eurer Schule weiter.


14 bis 16 Uhr: Arbeitsgruppe 1
Vertiefung, Fragen der Schulpersonalräte, Aktuelles und Erfahrungsaustausch


14 bis 16 Uhr: Arbeitsgruppe 2
Personalratsarbeit – Wär das auch was für mich? Eine Einführung in die Arbeit der Schulpersonalräte und ein Austausch mit erfahrenen Personalratsmitgliedern
Die Gesprächsrunde richtet sich an alle Kolleginnen und Kollegen, die bisher noch keinem Personalrat angehören und sich überlegen, ob sie im Mai 2020 kandidieren wollen. Es ist möglich, sich ausschließlich für diesen Workshop anzumelden. Interessierte Kolleginnen und Kollegen können aber auch schon am Vormittag teilnehmen und so einen ersten Einblick in aktuelle Themen gewinnen.

Bitte verwenden Sie für Ihre Anmeldung das beigefügte Anmeldeformular Anmeldeformular

Diese Informationen als vollständige Einladung finden Sie hier als pdf: Einladung

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Aktuell
news-248 Thu, 24 Oct 2019 14:21:00 +0200 Treffen der Personalräte und GEW-Vertrauensleute der Schulen im Kreis Groß-Gerau https://www.gew-gg-mtk.de/home/details/248-treffen-der-personalraete-und-gew-vertrauensleute-der-schulen-im-kreis-gross-gerau/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=83e5cabd2d85d786f9b3f04624225494 Mittwoch, 13. November 2019 | 15:00 - 17:30 Uhr Martin-Buber-Schule | Groß-Gerau Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wir euch wie angekündigt zum nächsten Treffen der Personalräte und GEW-Vertrauensleute ein:

Mittwoch, 13. November, 15.00 bis 17.30 Uhr

Martin-Buber-Schule Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Straße 1

 

 

 

Als Tagesordnungspunkte schlagen wir vor:

  1. Stellensituation im Schuljahr 2019/2020
  2. Stellenzuweisung und Deputate
  3. Vorbereitung der Personalratswahlen im Mai 2020: Aufgaben der Schulpersonalräte
  4. Mitbestimmung bei der Ablehnung von Teilzeitanträgen
  5. Betreuungsangebote an den Grundschulen im Main-Taunus-Kreis
  6. Digitale Ausstattung von Schulen
  7. Arbeitsbedingungen im inklusiven Unterricht
  8. Anfragen und Anregungen der Personalräte

Die Veranstaltung wird vom GEW-Kreisverband Main-Taunus als Schulungsveranstaltung für Personalräte gemäß § 40 Absatz 2 HPVG durchgeführt. Personalräten ist Dienstbefreiung zu erteilen. Reisekosten werden nach § 93 Abs.4 HPVG auf Antrag durch das Staatliche Schulamt erstattet. Dazu ist ein Beschluss des Personalrats gemäß § 42 HPVG über die Teilnahme erforderlich, der vor der Reise der Schulleitung anzuzeigen ist. 

Bitte gebt die Einladung auch an die anderen Personalräte eurer Schule weiter.

 

Mit kollegialen Grüßen

im Auftrag
gez. Harald Freiling
GEW-Kreisverband Groß-Gerau, GEW-Kreisvorsitzender
freiling.hlz@t-online.de


Einladung als pdf:

Sie möchten sich in den Verteiler der GEW für Personalräte und GEW-Vertrauensleute eintragen lassen? Dann senden Sie eine Mail an:

freiling.hlz@t-online.de

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Aktuell
news-245 Thu, 24 Oct 2019 14:17:00 +0200 Kabarett (Ausverkauft) https://www.gew-gg-mtk.de/home/details/245-kabarett-ausverkauft/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1a5fbbd95dfb57fa3f410131eaed81eb Donnerstag, 14. November 2019 | 20:00 Uhr | Stadtmuseum Groß-Gerau | Am Marktplatz Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

Ein Kabarettabend mit dem Duo Kabbaratz

Donnerstag, 14. November 2019
20:00 Uhr

Stadtmuseum Groß-Gerau, Am Marktplatz

Die Aufführung ist öffentlich, der Eintritt beträgt 15 Euro.

Karten gibt es beim Stadtmuseum Groß-Gerau oder können bei der GEW bestellt werden. info@gew-gg-mtk.de

Das Kabarett-Duo Evelyn Wendler und Peter Hoffmann ist in seinem 30. Programm der Überzeugung: Es gibt Verkehrsschilder, die Menschen schlicht überfordern; und es gibt Beipackzettel, die schrecken vom Lesen ab. Dieser Abend ist nicht nur eine Liebeserklärung an das gedruckte Wort; es geht auch darum, was mit unserer Gesellschaft passiert, wenn immer weniger Menschen lesen können. Wir reden nicht von Weintrauben.
Evelyn Wendler ist verständnisvoll geblieben. Peter Hoffmann ist noch konservativer geworden: Früher war nicht alles besser, aber damals war trotz Digitalisierungsmangel mehr Text und weniger Papier. Die beiden wollen Ihnen kein X für ein U  vormachen:
Es wird keine Lesung, sondern ein Kabarettprogramm. Wie sagte ein alter Frankfurter, der in Weimar verstarb: „Wer liest, lernt nichts: Er wird etwas.“


Der Kreisverband Groß-Gerau der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) organisiert diesen Abend in Kooperation mit dem Stadtmuseum Groß-Gerau und ehrt im Vorfeld dieser Veranstaltung seine Jubilare.
Die Aufführung ist öffentlich, der Eintritt beträgt 15 Euro.
Karten gibt es beim Stadtmuseum Groß-Gerau oder können bei der GEW  bestellt werden:

info@gew-gg-mtk.de

 

Flyer zu dieser Info als pdf: Flyer

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Aktuell
news-257 Thu, 24 Oct 2019 13:50:00 +0200 Personalratswahlen vorbereiten https://www.gew-gg-mtk.de/home/details/257-personalratswahlen-vorbereiten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5c84ac9cc7c4e9e8dff1d737a8b1a849 Personalratswahlen am 12. und 13. Mai 2020 vorbereiten In diesen Tagen beginnen an allen Schulen die Vorarbeitungenen zur Durchführung der Personalratsarbeit im Mai 2020:

  • Alle Schulpersonalräte müssen in den nächsten Tagen rechtzeitig vor Beginn der Weihnachtsferien einen Wahlvorstand mit mindestens drei Mitgliedern benennen, ein Mitglied davon als Vorsitzende/n. Den Namen des oder der Vorsitzenden muss man der Schulleitung und im Sekretariat der Schule bekannt machen, damit die Post für den Wahlvorstand schnell zugestellt werden kann. Mitglieder des Wahlvorstands können später auch für den Personalrat kandidieren.
  • Wenn es an einer Schule keinen Personalrat gibt (was zum Glück fast nirgends der Fall ist!), muss der Wahlvorstand auf einer Personalversammlung benannt werden.
  • Ein Wahlvorstand muss auch dann gebildet werden, wenn kein neuer Schulpersonalrat gewählt werden muss. Das kann dann der Fall sein, wenn der Schulpersonalrat außerhalb des regulären Termins seit Mai 2019 neu gewählt wurde. Da aber auch an diesen Schulen eine Wahl zum Gesamtpersonalrat und zum Hauptpersonalrat stattfinden muss, muss auch hier ein örtlicher Wahlvorstand gebildet werden.
  • Der Gesamtwahlvorstand, der die Personalratswahlen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis koordiniert, nimmt in Kürze seine Arbeit auf. Als Vorsitzender wurde Martin Jöckel benannt. Er ist Lehrer an der Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselsheim. Dort finden die Sitzungen des Gesamtwahlvorstands statt und dort laufen die organisatorischen Arbeiten zusammen. Der Gesamtwahlvorstand ist über die E-Mail-Adresse gesamtwahlvorstand@whs-ruesselseim.de erreichbar.

Mitte November wird das Wahlhandbuch der GEW versandt. Es geht per Post im Rahmen des Schulversands der GEW an alle GEW-Vertrauensleute. Sie müssen dieses Wahlhandbuch an den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Wahlvorstands weitergeben. Wenn bis dahin noch kein Wahlvorstand benannt wurde, ist es „höchste Eisenbahn“.  Die Wahlvorstände finden dort alle wichtigen Informationen, Tipps und Rechtsgrundlagen für die Durchführung der Wahl.

Wählerlisten vorbereiten

Die erste wichtige Aufgabe des örtlichen Wahlvorstands ist die Erstellung der Wählerlisten. Die Zahl der Wahlberechtigten entscheidet über die Größe des Schulpersonalrats und die Verteilung auf Beamte und Angestellte bzw. Frauen und Männer.  Diese Wählerlisten müssen bis Ende Januar erstellt sein. Zu diesem Zeitpunkt müssen die örtlichen Wahlvorstände auch ihre Meldungen an den Gesamtwahlvorstand mit der Zahl der Kolleginnen und Kollegen versandt werden, die an der einzelnen Schule für den Gesamtpersonalrat und den Hauptpersonalrat wahlberechtigt sind. Alle Informationen, wer für welchen Personalrat wahlberechtigt ist, findet man ebenfalls in dem Wahlhandbuch.

Im Januar lädt die GEW zu zwei Informationsveranstaltungen für die Mitglieder der örtlichen Wahlvorstände ein.

Wie bei jeder Wahl des Personalrats werden nicht alle Kolleginnen und Kollegen, die das Amt bisher ausgeübt haben, erneut kandidieren. Erfahrene Personalräte werden pensioniert oder wollen den Staffelstab an junge Kolleginnen und Kollegen weitergeben. Dazu sollte man frühzeitig interessierte Kolleginnen und Kollegen ansprechen.  Auch dazu haben wir zwei konkrete Gesprächsangebote vorbereitet, um mehr über Freud und Leid der Personalratsarbeit zu erfahren und – im Gespräch mit erfahrenen Personalräten – auszuloten, was auf einen zukommt  und wie man die Arbeit im Team mit anderen erfolgreich gestalten kann.

Informationsveranstaltungen für Wahlvorstände an Schulen

am Dienstag, dem 14. Januar 2020, von 14 bis 17 Uhr für Wahlvorstände im Kreis Groß-Gerau

in der Martin-Buber-Schule Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Str.1

am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, von 14 bis 17 Uhr Wahlvorstände im Main-Taunus-Kreis

in der Mendelssohn-Bartholdy-Schule Sulzbach, Staufenstraße 35

 

Die Mitglieder von Wahlvorständen sind nach § 21 Abs.2 in Verbindung mit § 40 Abs.2 HPVG für die Teilnahme an dieser Schulung freizustellen.  Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Terminproblemen besteht auch die Möglichkeit, den Termin für den anderen Kreis wahrzunehmen.

 

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Aktuell
news-259 Wed, 23 Oct 2019 13:50:00 +0200 Das Schuljahr hat begonnen https://www.gew-gg-mtk.de/home/details/259-das-schuljahr-hat-begonnen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=767081a7611c53fff5714b85006f92e3 Informationen zur Lage an den Schule Kultusminister Lorz hält die Schulen im neuen Schuljahr – so der Tenor seiner Pressekonferenz – für „hervorragend aufgestellt“.  Das für die Kreise Groß-Gerau und Main-Taunus zuständige Staatliche Schulamt Rüsselsheim hält sich in seiner Pressemitteilung zum Schuljahresbeginn mit Superlativen zurück, sondern hält die Personalversorgung für „insgesamt auskömmlich“ und beschränkt sich ansonsten auf die nüchternen Zahlen. Danach ist die Zahl der Schulanfängerinnen und Schulanfänger im Main-Taunus-Kreis konstant, während sie im Kreis Groß-Gerau weiter leicht, aber mit 2 Prozent deutlich über dem Landesdurchschnitt ansteigt.

Weder das Kultusministerium noch die Staatlichen Schulämter veröffentlichen Zahlen über den konkreten Lehrkräftemangel insbesondere an Grundschulen und im Bereich der sonderpädagogischen Förderung. Die Aussage des Kultusministers, dass „alle Stellen besetzt“ wurden, verschleiert, wie hoch der Anteil der Lehrkräfte ist, die keine abgeschlossene Lehrerausbildung haben. Insbesondere in den Grundschulen und im Bereich der sonderpädagogischen Förderung konnten viele Lücken in den Stunden- und Einsatzplänen nur mit Kolleginnen und Kollegen geschlossen werden, die keine Lehrerausbildung haben. Die Zahl der Lehrkräfte mit den Lehrämtern für Gymnasien und Haupt- und Realschulen, die eine aufwändige und kräftezehrende berufsbegleitende Qualifizierung  für die Lehrämter an Grundschulen  und Förderschulen absolvieren, ist hier nur ein Tropfen auf den heißen Stein: Im Schulamt GG/MTK sind es gerade zwei an Förderschulen und acht an Grundschulen.  

Steigende Schülerzahlen – große Klassen

Steigende Schülerzahlen verzeichnen insbesondere auch die Gymnasien und Gymnasialzweige an den Kooperativen Gesamtschulen im Main-Taunus-Kreis und die Integrierten Gesamtschulen. Die Gesamtzahlen verdecken allerdings die Dramatik der Entwicklung an einzelnen Schulen. So mussten die Martin-Buber-Schule in Groß-Gerau und die Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf im neuen 5. Jahrgang zehn Parallelklassen einrichten: Hier platzen die Schulen aus allen Nähten. Die Probleme sind allerdings nicht nur räumlicher Art, wie der Personalrat der Martin-Buber-Schule in seiner Stellungnahme zum Schuljahresbeginn deutlich machte:

„Genau genommen begann das neue Schuljahr in den letzten Wochen des alten. Wir erfuhren, dass unsere vormals vierzügige – man soll ja wissen, wo man herkommt und soweit reicht das Gedächtnis des Personalrats – dann irgendwann erfolgreich sechszügige und später zähneknirschend achtzügige IGS nun zunächst neun- und dann zehnzügig werden soll, wobei Kollegium und Räume keineswegs in entsprechender Weise mitgewachsen sind. Wenn der Schein vom ‚Bildungsfrühstück‘ nicht trügt, rechnet Landrat Will (SPD) – ‚von der Pädagogik absehend‘ – künftig mit Containern auf dem Schulhof und mittelfristig einem weiteren Ergänzungsgebäude auf unserem großzügigen Schulgelände – zweifellos die kostengünstigste Lösung. Das Schulamt ist erst gar nicht frühstücken gekommen. Zur Konferenz am Ende der Ferien waren die Stundenpläne fertig – in letzter Minute. Vakanzen konnten nicht früher besetzt werden oder bestehen weiter. Insofern beginnt das neue Schuljahr noch. Auf unserer ersten Personalversammlung nach zwei Schulwochen ging es um die permanent wachsenden Verwaltungsaufgaben, gerade zum Schuljahresbeginn. In Erinnerung ist die Klage einer jungen engagierten Kollegin, sie drohe unter der Belastung zusammenzubrechen. Das entspricht weitgehend den Ergebnissen einer Befragung des Kollegiums durch den Medical Airport Service, der als arbeitsmedizinischer Dienst im letzten Schuljahr eine Beurteilung zur Gefährdung durch psychische Belastungen durchführte.“

Zum selben Fazit kommt das Kollegium der Gesamtschule am Rosenberg in Hofheim in einer aktuellen Überlastungsanzeige:

„Wir zeigen Ihnen hiermit an, dass wir uns aufgrund der extrem gewachsenen Zahl an dienstlichen Aufgaben und deren Umfang nicht mehr in der Lage sehen, unsere Arbeit vollständig und in qualitativ angemessener Weise sowie mit der erforderlichen Sorgfalt auszuführen. Wir sehen unsere Gesundheit gefährdet.“

Während die Zahl der Klassen in den Grundschulen und in der Sekundarstufe I um 50 angestiegen ist (+ 2%), ist die Zahl der Lehrerstellen nach den vorläufigen Zahlen der Stellenzuweisung in diesem Bereich nur geringfügig um 12 Stellen angewachsenen (+0,5%), so dass man insgesamt von weiter steigenden Klassengrößen ausgehen muss. Zahlen über die Klassengrößen werden vom Kultusministerium seit Jahren nicht mehr vorgelegt. Die Durchschnittszahlen, die sowohl große Schulen in den Ballungsräumen als auch kleinere Schulen im ländlichen Raum vermengen, helfen hier nicht weiter. Eine zehnzügige IGS hat rein rechnerisch keine Möglichkeit, dass sie auch einmal in einem Jahrgang kleinere Klassen bilden kann, als es die Verordnung über die Klassenobergrenzen vorsieht. Damit ist es auch nicht möglich, Plätze für Quereinsteiger oder „Querversetzungen“ aus den Gymnasien vorzuhalten.

Betrachtet man die Stellenzuweisung außerhalb des Pflichtunterrichts, so verzeichnet die Stellenzuweisung eine bessere Zuweisung für Intensivklassen (+ 10 Stellen) und für Deutsch als Zweitsprache und Vorlaufkurse (+ 10 Stellen). Der Stellenzuwachs im Bereich der Ganztagsangebote (+ 14 Stellen) geht vor allem auf die Aufnahme zusätzlicher Schulen in den Pakt für den Nachmittag zurück. Im Bereich des Inklusiven Unterrichts, der sowohl die Beratung durch das Personal der Beratungs- und Förderzentren (BFZ) als auch die gemeinsame inklusive Beschulung umfasst, ist die Zahl der Stellen unverändert, obwohl die Zahl der Kinder an Förderschulen rückläufig ist (-17%). Allerdings sind diese Zahlen mit großer Vorsicht zu bewerten, da viele Entscheidungen erst am Anfang des Schuljahres fallen.

 

Inklusive Schulbündnisse

Zu Beginn des neuen Schuljahres trat auch die lange überfällige Verordnung über die Aufgaben und die Organisation der inklusiven Schulbündnisse in Kraft (Amtsblatt 7/2019).

In den Kreisen Groß-Gerau und Main-Taunus wurden je vier inklusive Schulbündnisse (iSB) gebildet. Die „Implementierungsphase“ wurde im Schuljahr 2018/19 abgeschlossen. In den iSB sind alle allgemeinen Schulen, die Beratungs- und Förderzentren (BFZ) und die beruflichen Schulen einer Region zusammengeschlossen. Sie sollen die Arbeit im Bereich des inklusiven Unterrichts koordinieren und insbesondere die Kriterien für die Verteilung der Ressourcen im Bereich der sonderpädagogischen Förderung festlegen:

„Die inklusiven Schulbündnisse legen verbindliche, regionale Kriterien zur jährlichen Verteilung der Gesamtressource aller sonderpädagogischen Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsleistungen (…) sowohl an allgemeinen Schulen als auch an Förderschulen fest.“ (§ 3 Abs.4)

Die GEW und die GEW-Mitglieder im Gesamtpersonalrat, der an der Verteilung der Ressourcen mit beratender Stimme mitwirkt und die Mitbestimmungsreche beim Personaleinsatz wahrnimmt, werden sehr genau beobachten, wie sich diese Arbeit in den iSB entwickelt. Ob diese Konstruktion zu mehr gemeinsamer Verantwortung aller Schulen und Schulformen für die Inklusion führt oder nur ein Zeitfresser ohne praktische Konsequenzen sein wird, wird vor allem auch vom Engagement der allgemeinen Schulen abhängen.

Wir verweisen besonders auf eine neue Sonderzuweisung für „Koordinationsstunden iSB". Der Umfang der Sonderzuweisung kann bei den Schulleitungen erfragt werden. Die Sonderzuweisung ist nach einer Verfügung des Staatlichen Schulamts Rüsselsheim vom 2.8.2019 für „begleitende und unterstützende Aufgaben im Sinn der inklusiven Beschulung" zu verwenden. An erster Stelle wird dort die Verwendung für „die Freistellung von Lehrkräften zur Übernahme koordinierender Aufgaben mit anderen Lehrkräften, z.B. Teamzeiten, Koordinationszeiten mit rBFZ" genannt. Die Stunden werden sicher nicht ausreichen, um die zahlreichen Koordinationspflichten im Rahmen des inklusiven Unterrichts und die zusätzlichen Verpflichtungen der Schulleitungen auszugleichen, aber es ist doch ein erster Schritt. Für uns ist klar, dass Personalräte und Konferenzen hier informiert und eingebunden werden müssen.

 

GEW fordert Transparenz der Stellenzuweisung

Die Transparenz der Zuweisung von Lehrerstellen zur Abdeckung des Unterrichts und aller unterrichtsbegleitenden Maßnahmen, des Zuschlags zur Grundunterrichtsversorgung von 4 Prozent bzw. 5 Prozent an Selbstständigen Schulen und der Deputate hat für die GEW eine sehr hohe Priorität. An dieser Stellen wissen wir uns sehr einig mit dem Hessischen Kultusministerium (HKM). Unmittelbar vor den Sommerferien erhielten alle Schulen vom HKM in der Mail „Neue Sollmitteilung zum 1.8.2019" ihre Stellenzuweisung für das Schuljahr 2019/2020. Diese ist auch Grundlage der Soll-Ist-Bilanz, die von allen Schulleitungen auf der Plattform PPB (Planung Personal Budget) aktuell abgerufen werden kann. Wir verweisen auf den folgenden Schlusssatz der Mail: 

„Wir bitten Sie, die Höhe und Zusammensetzung der Zuweisung für das kommende Schuljahr auch den verschiedenen Gremien Ihrer Schule transparent darzustellen."

Die Handreichung der GEW „Stellenzuweisung und Deputate transparent machen“ wurde Anfang des Schuljahres allen Schulvertrauensleuten zur Verfügung zugesandt. Sie soll Konferenzen, Personalräte oder Elternbeiräte in die Lage versetzen, ihre Mitbestimmungsrechte nach dem Hessischen Schulgesetz und dem Hessischen Personalvertretungsgesetz wahrzunehmen. Die Handreichung der GEW beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  • Was ist die Grundunterrichtsversorgung und wie wird sie berechnet?
  • Welche Zuweisungen gibt es für besondere Aufgaben?
  • Was ist die zusätzliche Zuweisung von 4 bzw. 5 Prozent?
  • Wofür darf dieser Zuschlag verwendet werden und wer entscheidet über die Verteilung?
  • Welche Rechte  haben die Kollegien und die Personalräte?
  • Welche Deputate stehen für die Mitglieder der Schulleitungen und für besondere Aufgaben von Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung?

Generell fordert die GEW, dass die Deputate für besondere zusätzliche Aufgaben, die die Belastung in den letzten Jahren deutlich nach oben geschraubt haben, für Kolleginnen und Kollegen, aber auch für die Schulleitungen erhöht werden. Missgunst und Ärger wachsen immer aber dann in besonderem Maß, wenn die Ressourcen und ihre Verwendung im Interesse von Schülerinnen, Schülern und Beschäftigten nicht transparent dargestellt werden.

Die Handreichung enthält zahlreiche Erklärungen und anschauliche Rechenbeispiele und ist auch Thema bei den nächsten Treffen und Schulungen der Personalräte und Vertrauensleute der Schulen im Krei Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis (siehe unter Aktuell).

Harald Freiling

 

HPVG-Schulung für Personalräte der Schulen im Main-Taunus-Kreis:

Mittwoch, 30.10. 9.30 bis 16 Uhr, Kreishaus Hofheim

Eine Anmeldung ist erforderlich:
  gewschmidbauer@t-online.de

 

Treffen der Personalräte und GEW-Vertrauensleute im Kreis Groß-Gerau:

Mittwoch, 13.11., 15 bis 17.30 Uhr in der Martin-Buber-Schule Groß-Gerau

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Details zu den aktuellen Themen und zu den Freistellungsmöglichkeiten für Personalräte nach § 40 HPVG findet man auf der Homepage der GEW unter www.gew-gg-mtk.de.

 

Einladungen und regelmäßige Informationen erhalten Sie auch über den Mail-Verteiler der GEW für Personalräte und für aktive GEW-Mitglieder vor Ort.
Wenn Sie dort noch nicht verzeichnet sind oder wenn Sie aus dem Verteiler gestrichen werden wollen, schicken Sie eine Mail an: 
freiling.hlz@t-online.de.

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news-258 Mon, 21 Oct 2019 13:50:00 +0200 Auf dem Weg zu einem neuen Schulentwicklungsplan in Rüsselsheim https://www.gew-gg-mtk.de/home/details/258-auf-dem-weg-zu-einem-neuen-schulentwicklungsplan-in-ruesselsheim/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9f513bb76938da5661f19583833b0234 „Es werden viel mehr Kinder“ Prognosen zur Schulentwicklung in Rüsselsheim bis 2024/25 Wie in der letzten Ausgabe von GEW regional berichtet, hat Rüsselsheim die Erstellung eines Schulentwicklungsplans in Auftrag gegeben. Die ersten Zahlen, die das Institut GEBIT/Münster erhoben hat, wurden Anfang September präsentiert. Die vorgelegten Hochrechnungen überraschen nicht grundsätzlich, bedeuten aber in ihrer Dimension für die Schulen der Stadt Rüsselsheim eine erheblich größere Herausforderung als erwartet.

Bedingt durch Zuzug (Rüsselsheim hat inzwischen rund 65 000 Einwohner), höhere Geburtenraten und Neubauprojekte in verschiedenen Stadtteilen werden die Schülerzahlen noch deutlich ansteigen. Nach den Prognosen des Instituts müssen bis 2024/25 allein in den Grundschulen über 450 Schülerinnen und Schüler mehr beschult werden als zurzeit. Dies bedeutet, dass die Klassenzahl von derzeit 133 auf 151 steigen würde, was der Schülerzahl einer viereinhalbzügigen Schule entspricht.

Besonders die Eichgrundschule, die Hasengrundschule und der Innenstadtbereich werden von diesem Zuwachs betroffen sein. Damit wachsen Raum- und Ausstattungsbedarf erheblich und auch der Personalbedarf, denn die Nachmittagsbetreuung sollte zumindest auf dem derzeitigen Stand gehalten werden.

Wer die Schulen kennt, weiß, was das bedeutet, allein die Hasengrundschule wird zukünftig statt 13 Klassenräumen 20 benötigen. Die auf ihrem Gelände aufgestellten und derzeit von der Sophie-Opel-Schule als Klassenräume genutzten Module sollten nach Umzug eigentlich von der Nachmittagsbetreuung der Hasengrundschule genutzt werden, aber das könnte eng werden.

Bürgermeister Grieser äußerte, dass die Stadt bis auf weiteres keine Schulneubauten planen kann, denn dazu reichten die Kapazitäten in der Verwaltung nicht aus. Zuerst müsse der Bau der Sophie-Opel-Schule und die anstehenden Umbauten und Sanierungen abgearbeitet werden. Man wolle versuchen, die bestehenden Gebäude zu nutzen und auszugestalten, um die nötigen Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. Das würde auch bedeuten, dass unter Umständen das Gebäude der Grundschule Innenstadt weiter als Schule genutzt wird, weil die Schüler/innen nicht vollständig in die Parkschule umziehen könnten, denn dort seien die Räume dann nicht ausreichend.

Auch über Lenkungsmaßnahmen und Neuaufteilung von Schulbezirken müsse nachgedacht werden, aber das seien vorläufige Ideen, denn zunächst müssten die vorgelegten Zahlen und Prognosen im Detail analysiert werden.

Die Schülerzahl an den weiterführenden Schulen wird naturgemäß ebenfalls steigen. Insgesamt werden hier ungefähr 400 Schülerinnen und Schüler mehr erwartet. Die Prognosen von GEBIT stützen sich auf Entwicklungen seit 2014/15 und schon in diesem Zeitraum wuchs die Zahl der Schülerinnen und Schüler bis heute um 350.

Nicht alle Schulen werden von diesem Anstieg betroffen sein, die Alexander-von-Humboldt-Schule wird wahrscheinlich auf dem derzeitigen Stand verbleiben, allerdings verzeichnet die Sophie-Opel-Schule als kooperative Gesamtschule bereits jetzt eine erhebliche Nachfrage und wird möglicherweise doch größer auszulegen sein als geplant.

Die Oberstufen der beiden Gymnasien in städtischer Trägerschaft (Immanuel-Kant- und Max-Planck-Schule) werden laut Prognose bis  2024/25 von insgesamt 2532 Schülerinnen und Schülern besucht werden. Besonders an der IKS kann der Anstieg deutlich ausfallen, dort wird mit bis zu 250 Schüler/-innen mehr gerechnet.

Zahlen für die Förderschulen zu prognostizieren erwies sich als schwierig, sodass lediglich die Entwicklung von 2014/15 bis 2018/19 vorgestellt wurde. Die Grundstufe der Borngrabenschule besteht konstant seit dem Schuljahr 2016/17 aus noch einer Klasse. In der Mittelstufe ist die Schülerzahl jedoch im letzten Schuljahr auf nun 3 Klassen angestiegen, mit mehr Schülerinnen und Schülern als 2014/15, dem Jahr, in dem zuletzt 3 Klassen geführt worden waren. Da die Helen-Keller-Schule Schüler/innen auch aus anderen Kommunen des Kreises aufnehmen muss, ist Rüsselsheim hier nicht alleine verantwortlich. Ursprünglich für 120 geplant, beschult sie inzwischen 200 Kinder und Jugendliche, eine Ausweitung der Kapazität ist nicht mehr möglich. Die Stadt will hier Gespräche mit dem Kreis führen, wie mit den wachsenden Schülerzahlen umzugehen ist.

Die Hochrechnungen und Prognosen sind die Grundlage für die nächsten Schritte, das Institut wird eine Berechnung möglicher Szenarien vornehmen, sowie die Bewertung des Raumbedarfs für die einzelnen Schulen und die Erstellung von Optionen für die weitere Entwicklung der Schulen in Rüsselsheim. Ergebnisse dafür liegen noch nicht vor. Die darauf folgende Ausgestaltung und Umsetzung des Schulentwicklungsplans wird die Verantwortlichen der Stadt Rüsselheim vor keine leichte Aufgabe stellen.

 

Karola Pruschke-Löw

 

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news-256 Tue, 17 Sep 2019 15:52:00 +0200 Klimastreik auch im Kreis Groß-Gerau https://www.gew-gg-mtk.de/home/details/256-klimastreik-auch-im-kreis-gross-gerau/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=96667946924b04508f99fd4548b1eaaf Freitag, 20. September 2019

Auch die GEW und der DGB hatten ihre Mitglieder im Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten dazu aufgerufen, an den Aktionen im Rahmen des bundesweiten Klimastreiks teilzunehmen. GEW-Fahnen waren deshalb auch auf den Kundgebungen in Darmstadt, Rüsselsheim, Groß-Gerau und Frankfurt zu sehen.

Jürgen Planert, Geschäftsführer der südhessischen DGB-Region, wies darauf hin, dass „Industriearbeit und Klimaschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen“. Weiter heißt es in der Erklärung des DGB Südhessen: Arbeit und Umwelt gehören zusammen. Nur ökologisch sinnvolle Arbeitsplätze sind auf Dauer auch sichere Arbeitsplätze. Der Weg in eine klimafreundliche Zukunft muss gerecht gestaltet werden. Deshalb setzen wir uns für einen sozial-ökologischen Umbau ein. Klimaschutz geht nur sozial. Mit einem Paket aus einer zielgerichteten Klimaschutzpolitik und einer aktiven Strukturpolitik bietet der notwendige Wandel große Chancen für mehr, neue und nachhaltige Beschäftigung und gute Arbeit. Dort aber, wo Menschen ausgebeutet werden, kommt in der Regel auch die Natur unter die Räder. Deshalb brauchen wir einen grundlegenden politischen Kurswechsel: Mensch und Umwelt müssen Vorrang haben vor Kapital- und Profitinteressen.“

 

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news-244 Sun, 30 Jun 2019 15:52:23 +0200 UBUS-Evaluationsbogen https://www.gew-gg-mtk.de/home/details/244-ubus-evaluationsbogen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4ca0d5e2d4493b44c54a330989c23148 GEW-Informationen für UBUS-Kräfte im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis Das Hessische Kultusministerium (HKM) hat schon vor mehreren Wochen - wie in unseren GEW-Informationen für UBUS-Kräfte und in der HLZ berichtet - gegenüber dem Hauptpersonalrat erklärt, dass es keine zentrale Auswertung der ausgefüllten UBUS-Evaluationsbogen geben wird. Dabei ging es sowohl um datenschutzrechtliche Aspekte, vor allem aber um die Vorgaben des Hessischen Personalvertretungsgesetzes (HPVG), dass eine solche landesweite Erhebung ein Mitbestimmungsverfahren mit dem Hauptpersonalrat erforderlich gemacht hätte. Ein solches Mitbestimmungsverfahren hat jedoch nicht stattgefunden.

Das HKM hat aber versäumt, die Schulen bzw. die Staatlichen Schulämter zu informieren. Deshalb hat das Staatliche Schulamt per Mail am 18.6. noch einmal an den Abgabetermin für die Evaluationsbögen erinnert.

Mit einem am 25.6. per Mail an die Staatlichen Schulämter versandten Erlass hat das HKM jetzt mitgeteilt, "dass aufgrund geltender Datenschutz-Bestimmungen in der DSGVO das Planungsraster zukünftig in der einzelnen Schule verbleibt und wie bisher zur schulinternen Evaluation herangezogen werden kann". Die bisher bei den Schulämtern eingegangenen Raster sind zu vernichten. Die Schulleitungen wurden inzwischen vom Schulamt über diese Weisung informiert. Es gibt somit auch keine dienstliche Verpflichtung durch das HKM, den Evaluationsbogen auszufüllen. Inwieweit es auch in Ihrem Sinn oder in Absprache mit der Schulleitung sinnvoll ist, die Arbeit schulintern nach dem ersten Jahr zu resümieren und auszuwerten, ist eine andere Sache.

Welche Punkte sind wichtig für UBUS-Kräfte? Siehe hierzu: Artikel vom 26.11.2018 

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