Personalratswahlen vorbereiten

Personalratswahlen am 12. und 13. Mai 2020 vorbereiten

In diesen Tagen beginnen an allen Schulen die Vorarbeitungenen zur Durchführung der Personalratsarbeit im Mai 2020:

  • Alle Schulpersonalräte müssen in den nächsten Tagen rechtzeitig vor Beginn der Weihnachtsferien einen Wahlvorstand mit mindestens drei Mitgliedern benennen, ein Mitglied davon als Vorsitzende/n. Den Namen des oder der Vorsitzenden muss man der Schulleitung und im Sekretariat der Schule bekannt machen, damit die Post für den Wahlvorstand schnell zugestellt werden kann. Mitglieder des Wahlvorstands können später auch für den Personalrat kandidieren.
  • Wenn es an einer Schule keinen Personalrat gibt (was zum Glück fast nirgends der Fall ist!), muss der Wahlvorstand auf einer Personalversammlung benannt werden.
  • Ein Wahlvorstand muss auch dann gebildet werden, wenn kein neuer Schulpersonalrat gewählt werden muss. Das kann dann der Fall sein, wenn der Schulpersonalrat außerhalb des regulären Termins seit Mai 2019 neu gewählt wurde. Da aber auch an diesen Schulen eine Wahl zum Gesamtpersonalrat und zum Hauptpersonalrat stattfinden muss, muss auch hier ein örtlicher Wahlvorstand gebildet werden.
  • Der Gesamtwahlvorstand, der die Personalratswahlen im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis koordiniert, nimmt in Kürze seine Arbeit auf. Als Vorsitzender wurde Martin Jöckel benannt. Er ist Lehrer an der Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselsheim. Dort finden die Sitzungen des Gesamtwahlvorstands statt und dort laufen die organisatorischen Arbeiten zusammen. Der Gesamtwahlvorstand ist über die E-Mail-Adresse gesamtwahlvorstand@whs-ruesselseim.de erreichbar.

Mitte November wird das Wahlhandbuch der GEW versandt. Es geht per Post im Rahmen des Schulversands der GEW an alle GEW-Vertrauensleute. Sie müssen dieses Wahlhandbuch an den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Wahlvorstands weitergeben. Wenn bis dahin noch kein Wahlvorstand benannt wurde, ist es „höchste Eisenbahn“.  Die Wahlvorstände finden dort alle wichtigen Informationen, Tipps und Rechtsgrundlagen für die Durchführung der Wahl.

Wählerlisten vorbereiten

Die erste wichtige Aufgabe des örtlichen Wahlvorstands ist die Erstellung der Wählerlisten. Die Zahl der Wahlberechtigten entscheidet über die Größe des Schulpersonalrats und die Verteilung auf Beamte und Angestellte bzw. Frauen und Männer.  Diese Wählerlisten müssen bis Ende Januar erstellt sein. Zu diesem Zeitpunkt müssen die örtlichen Wahlvorstände auch ihre Meldungen an den Gesamtwahlvorstand mit der Zahl der Kolleginnen und Kollegen versandt werden, die an der einzelnen Schule für den Gesamtpersonalrat und den Hauptpersonalrat wahlberechtigt sind. Alle Informationen, wer für welchen Personalrat wahlberechtigt ist, findet man ebenfalls in dem Wahlhandbuch.

Im Januar lädt die GEW zu zwei Informationsveranstaltungen für die Mitglieder der örtlichen Wahlvorstände ein.

Wie bei jeder Wahl des Personalrats werden nicht alle Kolleginnen und Kollegen, die das Amt bisher ausgeübt haben, erneut kandidieren. Erfahrene Personalräte werden pensioniert oder wollen den Staffelstab an junge Kolleginnen und Kollegen weitergeben. Dazu sollte man frühzeitig interessierte Kolleginnen und Kollegen ansprechen.  Auch dazu haben wir zwei konkrete Gesprächsangebote vorbereitet, um mehr über Freud und Leid der Personalratsarbeit zu erfahren und – im Gespräch mit erfahrenen Personalräten – auszuloten, was auf einen zukommt  und wie man die Arbeit im Team mit anderen erfolgreich gestalten kann.

Informationsveranstaltungen für Wahlvorstände an Schulen

am Dienstag, dem 14. Januar 2020, von 14 bis 17 Uhr für Wahlvorstände im Kreis Groß-Gerau

in der Martin-Buber-Schule Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Str.1

am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, von 14 bis 17 Uhr Wahlvorstände im Main-Taunus-Kreis

in der Mendelssohn-Bartholdy-Schule Sulzbach, Staufenstraße 35

 

Die Mitglieder von Wahlvorständen sind nach § 21 Abs.2 in Verbindung mit § 40 Abs.2 HPVG für die Teilnahme an dieser Schulung freizustellen.  Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Terminproblemen besteht auch die Möglichkeit, den Termin für den anderen Kreis wahrzunehmen.